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RASSIM © | selected works | vita
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| Seit Ende der 90er Jahre arbeitet Rassim© an seiner Arbeit Corrections, in welcher der Künstler selbst zum Kunstobjekt wird. Für den in der Ausstellung After the Wall im Hamburger Bahnhof gezeigten ersten Teil seiner Corrections trainierte Rassim© zwei Jahre lang mit Hilfe von Anabolika seinen Körper im eigenen Atelier, um „ironisch wie aber auch konsequent sich dem Idealbild eines erfolgreichen Künstlers anzunähern und so auf die Logik der kapitalistischen Verwertung von Images zu verweisen. Was Rassim© in ironischer Replik auf den Körperkult des Westens als Aktion eines östlichen Künstlers wiederholt und in Corrections auf Video dokumentiert, gehorcht der Logik des Warenwerts und Bildwerts. Auch das Material des Künstlers, die Intervention in den eigenen Körper, bleibt letztendlich die Produktion eines Images zur Kapitalisierung auf dem Kunstmarkt.“ Nachdem Harald Szeemann 2003 Corrections II zum ersten Mal in Wien zeigte, wird die Arbeit erstmals in Deutschland im Kontext der Ausstellung (re)view-identities präsentiert. Mit zwei Kameras dokumentierte darin Rassim© seine eigene Beschneidung auf Video. Der operative Akt ist nicht nur ein Hinweis auf die multiethnische bulgarische Gesellschaft. Über den Verweis auf das „Andere“ als Bestandteil der kollektiven Identität hinaus, geht es auch um die Bewusstwerdung des „Selbst“ durch die Erfahrung von Schmerz, Verlust und Verwundbarkeit. | ||||||||||||||
| Corrections 02, Belluard Bollwerk International (BBI), Fribourg, Schweiz | ||||||||||||||
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| Corrections | ||||||||||||||
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| before | after | |||||||||||||
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Das Selbstporträt mit Handy zeigt Rassim©s künstlerische Interpretation der Gattung des Selbstbildnisses, um gleichzeitig auf die neuen Werte der postsozialistischen Gesellschaft zu verweisen. Anlass für Poster war der in der Boulevard-Presse publizierte Vorwurf einiger etablierter bulgarischer Künstler, Rassim©s Video Drugs, in dem der Künstler bis zur Bewusstlosigkeit Klebstoff einatmet, sei keine Kunst. Mit gelben Strickhandschuhen fordert Rassim© die ältere Künstlergeneration zu einem Boxkampf heraus. | |||||||||||||
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In I love Denitsa macht der Künstler die Beziehung zu seiner Freundin öffentlich und wirbt für sein Kunstwerk mit der Marke Rassim©. 2003 veröffentlichte er in der Zeitschrift „Kultura weekly“ UltraschallAufnahmen seiner schwangeren Freundin. Die Ausgabe ist heute ein begehrtes Sammlerstück. | |||||||||||||